Telepathie
Telepathen, auch Ausübende der psychischen Magie, sind dazu in der Lage, die Gedanken anderer Menschen und Wesen zu spüren, zu lesen, zu verändern und zu kontrollieren. Auch Gefühle kann der Telepath wahrnehmen. Diese Kraft benötigt viel Konzentration und verlangt einen starken Geist von dem ausübenden Magier selbst, damit er unter Last so vieler Gedanken nicht zusammenbricht. Je nach der Magiestufe sind die Kräfte unterschiedlich ausgeprägt.

Novizen:
Ein Novize der Telepathie versucht langsam die ganze Flut von Gedanken zu bewältigen, die auf ihn einströmt, wenn er versucht seine Kräfte einzusetzen. Deshalb schotten sich viele in dieser Zeit erstmal ab, um so wenig wie möglich von fremden Gedanken gestört zu werden und sie konzentrieren sich möglichst nur auf eine Person. Irgendwann schaffen sie es ihre Kräfte so zu steuern, dass sie immer die Gedanken einer Person lesen können. Allerdings handelt es sich in diesem Stadium mehr um ein Erahnen, als um ein richtiges Lesen. Oft hilft es ihnen, wenn sie die betreffende Person berühren können und es ist generell einfacher, die Gedanken eines Menschen zu lesen, der in der Nähe ist. Außerdem können sie nur die Gedanken lesen, die in diesem Moment auch gedacht werden und nicht vergangene Gedanken erkennen. Novizen haben aber schon ein gutes Gespür dafür, ob der Gegenüber lügt oder die Wahrheit sagt, ob er etwas verschweigt oder überspielt.

Adepten:
Adepten haben keine Probleme mehr damit, unerwünschte Gedanken zu hören, sie können sich gut genug fokussieren und lesen nur dann Gedanken, wenn sie es wollen (außer der Gedanke ist sehr stark und/ oder direkt an ihn gerichtet). Sie können die Gedanken klar lesen und sich nun auch auf zwei Menschen konzentrieren, auch wenn das verwirrender ist und mehr Konzentration benötigt. Zudem kann er nun zu diesen Personen in Gedanken sprechen, was natürlich für die Betreffenden äußerst seltsam ist. Überdies kann ein Adept auch in der Vergangenheit Gedachtes erahnen und so Zusammenhänge erkennen, dies ist allerdings sehr schwammig und meist sehr schwierig. Sie müssen die Personen nicht mehr berühren, um ihre Gedanken klar lesen zu können; es genügt, wenn er sie sehen kann, aber es hilft ihnen durchaus, sollten sie in die Vergangenheit blicken. Es ist fast unmöglich, einem Adepten anzulügen oder etwas zu vertuschen, außer man ist selbst ein Telepath. Denn jetzt lernen die Adepten, ihre eigenen Gedanken vor anderen Wesen zu verbergen und eigentlich kann nur noch ein Meister oder stärkerer Adept ihren Geist lesen. Langsam aber sicher macht sich der Adept auch daran, die Gedanken anderer zu kontrollieren. Er kann dann die Handlungen und auch ihre ganze Persönlichkeit steuern, allerdings kann er das nur bei maximal zwei Menschen gleichzeitig, währenddessen kann der Magier sich aber nicht bewegen.

Meister:
Ein Meister kann die Gedanken von beinahe jedem lesen und jede Persönlichkeit kontrollieren, egal wie stark sie ist, früher oder später kann dieser Magier jeden knacken. Ohne Berührung kann er auch in vergangene Gedanken blicken und sogar Gedanken von weit entfernten Menschen spüren oder lesen, je weiter sie fort sind, desto mehr Kraft benötigt er. Außerdem sind seine Kontrollkräfte enorm, ein Telepath auf seiner höchsten Stufe kann einen ganzen Raum voller Menschen kontrollieren, zwar unter viel Aufwand, aber mit viel Übung kann er sich dabei sogar frei bewegen und sich mit anderen unterhalten. Er kann zu den beeinflussten Menschen per Telepathie reden, auch zu mehreren gleichzeitig. Zusätzlich kann er den Geist von Menschen so beeinflussen, dass er Gedanken und Erinnerungen verändern und sogar löschen kann. Seine eigenen Gedanken sind meisterhaft verschleiert und nur mit viel (psychischer) Gewalt zu enthüllen, selbst dann kann es noch sein, dass die Gedanken manipuliert sind und man falsche Informationen erhält.