Telekinese
Magier der Telekinese üben psychische Magie aus und können Objekte und sogar Belebtes bewegen, ohne es zu berühren. Manche benötigen dazu Handbewegungen, manche Augenbewegungen, Meister führen diese Magie auch ohne erkennbare Aktionen aus. Genau wie die Telepathie benötigt man für diese Magie sehr viel Konzentration und Willenskraft, aber auch Selbstbeherrschung, denn zu viel Kraft kann anstatt Bewegung nur Zerstörung hervorrufen. Je nach der Magiestufe sind die Kräfte unterschiedlich ausgeprägt.

Novizen:
Novizen können kleine, relativ leichte Gegenstände (Äpfel, Bälle, kleine Kisten etc.) bewegen, schweben lassen, aber auch auf andere schießen. Dies kostet sie zwar ein wenig Konzentration, ist aber mit der Zeit Routine für sie. Sie lernen auch biegsame Materialien wie Metall oder Plastik zu verändern, je weicher das Material, umso leichter fällt es ihnen. Noch kann es aber passieren, dass sie anstatt etwas zum Schweben zu bringen, es einfach explodiert und das völlig unkontrolliert, also müssen die Novizen besonders auf ihre Kraft achten.

Adepten:
Adepten können schon schwerere und große Gegenstände bewegen (Autos, Schränke etc.), jedoch keine verwuzelten oder verankerten Dinge (Mauern, Bäume etc.), für letzteres brauchen sie sehr viel Kraft und einen solchen Gegenstand zu bewegen ist sehr anstrengend und geht nur relativ langsam. Auch hartes Metall zu verbiegen, stellt für sie keinen Aufwand mehr dar und sie werden herangeführt, Dinge kontrolliert explodieren zu lassen. Das ist aber sehr schwer und wird nur an kleinen Dingen geübt und angewandt (siehe bei Novize), denn mehr Kraft können Adepten noch nicht kontrollieren und im schlimmsten Fall sprengen sie sich selbst in die Luft. Schließlich üben Adepten noch an der Astralprojektion, einer besonderen Fähigkeit der Telekinese. Sie teleportieren ihren Geist in eine exakte Kopie von sich selbst und dieser Klon kann nun handeln wie der Adept selbst. Er verfügt über die gleichen Kräfte, allerdings werden sie von dem Original gespeist und so ist dem Adepten nur möglich, eine Astralprojektion zu erschaffen. Diese kann er auch fortschicken, um in seinem Auftrag zu handeln oder Botschaften zu überbringen, wenn die Projektion aber zu weit weg ist, wird der Anwender ohnmächtig und die Projektion löst sich auf. Die Projektion kann auch getötet werden, dabei wird der Anwender nicht verletzt, sondern höchstens ohnmächtig. Manchmal sind die Projektionen von Adepten noch nicht ganz perfekt und flackern bzw. flimmern, so können sie von dem Original unterschieden werden.

Meister:
Meister können jeglichen Gegenstand auch ohne Gesten bewegen, auch Mauern und Bäume kann er ausreißen, schweben lassen und um sich schleudern. Ihm ist es auch möglich, Belebtes zu bewegen, aber gerade Menschen haben einen starken Willen und es ist von diesem abhängig, wie viel Kraft der Magier benötigt, um ihn zu bewegen. Außerdem kann ein Meister beinahe jeden unbelebten Gegenstand sprengen, je größer und dichter das Material ist, umso schwerer und länger dauert es, doch möglich ist es ihm, ohne Gefahr zu laufen, dass er selbst dabei platzt. Astralprojektionen von Meistern sind perfekte Imitate und vom Original nicht zu unterscheiden. Ein Meistermagier kann maximal zwei Astralprojektionen von sich selbst erschaffen, die die gleichen Fähigkeiten besitzen wie er, aber auch von seiner Kraft zehren. Er kann sie entsenden und der Abstand zu ihm spielt keine Rolle, kann er die Verbindung nicht mehr aufrechterhalten, so verschwinden die Projektionen, aber ihm geschieht nichts. Auch wenn die Projektion getötet wird, so bemerkt dies der Magier zwar unangenehm, aber es hat keine negativen Konsequenzen.