Schloss
1. Die Halle der Elemente
Der große Eingangsbereich des Schlosses ist ein weitläufiger Saal aus Sandstein mit hohen Decken und geschwungenen Treppenaufgängen, die scheinbar das ganze Schloss verbinden. Im Zentralen Kronleuchter finden sich vier farbig leuchtende Kristalle, die die Elemente symbolisieren. An der nordöstlichen Wand, halb verborgen unter einem Vorhang aus immergrünen Ranken und silberblühendem Efeu, steht das Tor zur Welt der Fae. Die Halle dient als Versammlungsort für die gesamte Schule: zur Begrüßung der Neuankömmlinge, für große Ankündigungen und Zeremonien.


2. Der Verwaltungsturm
Der erste von vier Türmen ist ein sehr schlanker Turm aus dunklem Sandstein, auf dessen Mauern alte Schutzrunen leuchten, sobald man sich ihm nähert. In ihm befinden sich das Direktorat und das Rektorat sowie das Lehrerzimmer. Neben den ganzen Büros für die Verwaltungsangestellten, Sekretäre und Sekretärinnen, stehen auch noch einige Besprechungsräume für vertrauliche Gespräche, Unterrichtsplanung oder Krisensitzungen zur Verfügung.
In den unteren Etagen liegen die Archivräume und Kammern, in denen uralte Artefakte aufbewahrt werden. Die Privatwohnung des Schulleiters befindet sich ebenfalls in den obersten Stockwerken des Turmes. Von der obersten Plattform aus hat man einen weiten Blick über das gesamte Schlossgelände, die Wälder und den schimmernden See.


3. Der Unterrichtsturm
In dem hohen, aus grünem Sandstein gemauerten Turm mit spiralförmigen Treppen, sind die Unterrichtsräume untergebracht. Von so normalen Fächern wie Mathematik und Englisch bis hin zu Alchemie und Runenkunde.. Je höher man kommt, desto theoretischer werden die Fächer. Ganz oben ist der Planetensaal für den Astronomie-Unterricht.


4. Die Bibliothek
Direkt an den Unterrichtsturm grenzend beginnt mit einem riesigen, mehrstöckigen Saal mit schwebenden Lesetischen, verschlossenen Buchflügeln und einer geheimen Abteilung für verfluchte und verbotene Werke, die Bibliothek. Archivare patrouillieren die Gänge und Bibliothekare versuchen für Ruhe zu sorgen, aber es gibt versteckte Winkel für heimliche Recherchen und Treffen. Teilbibliotheken sind über das ganze Schloss verteilt.


5. Der Speisesaal
Der elegante Hauptspeisesaal mit hohen Fensterbögen, einem Himmel, der die Tageszeit und das Wetter draußen widerspiegelt, hat viele Tische und Nieschen für Einzelpersonen, Pärchen, Familien und Gruppen. Hier kommen nicht nur die Schüler zum Essen, sondern auch die Angestellten oder neu aufgenommene geflüchtete Wesen können sich hier versorgen. Die Küche selbst liegt mehrstöckig neben und unter dem Speisesaal.


6. Heilerflügel – Haus Caer Seren
Ein ruhiger, lichtdurchfluteter Gebäudeflügel mit Krankenzimmern, Kräuterkammern und Behandlungsräumen. Hier arbeiten Heiler und Ärzte zusammen, um Verletzten, egal ob Schüler, Jäger oder Sonstigen zu helfen. Wer sich beim Training oder durch eigene Dummheit verletzt, muss sich den einen oder anderen Spruch anhören, wer sich bei seiner Arbeit Wunden zuzieht, der kann mit warmen Worten rechnen. Im Normalfall muss niemand über Nacht hier bleiben.


7. Der Innenhof der Klingen
Ein steiniger, von hohen Mauern umgebener Hof, in dem Jäger, Gestaltwandler und andere Kämpfer ihre Fähigkeiten schärfen. Zwischen rauem Pflaster stehen wettergegerbte Waffenständer, Zielscheiben aus Leder und magische Trainingspuppen, die auf Zauber und Angriffe reagieren, als hätten sie ein eigenes Bewusstsein. Die Luft riecht nach Metall und Staub – manchmal ist sie durchzogen vom Nachhall eines Zaubers oder dem Echo eines Kampfschreis. Unsichtbare Schutzsiegel weben sich wie ein schimmerndes Netz über das Gelände, abgeschirmt von der Magie des Schlosses selbst, damit kein noch so heftiger Schlag oder Spruch Schaden nach außen trägt.


8. Der Wandelgarten
Eigentlich ist der Wandelgarten nichts anderes als ein Wintergarten mit magischen Pflanzen. In diesem verglasten Innenhof wachsen die seltensten Pflanzen. Eine Wand ist vollständig mit Kletterranken überwuchert, die je nach Stimmung der Besucher ihre Blütenfarbe wechseln.


9. Wohntrakte und Gemeinschaftsräume
9A Häuser d. Schule
Haus Aerdraig – Der Spiegelturm
Im schlanken, sandsteinfarbenen Nordostturm (genannt Spiegelturm) mit Blick über den See und das Umland findet sich der Gemeinschaftsraum und dann die Schlafzimmer des Hauses Aerdraig. Der Gemeinschaftsraum selbst ist eine hohe, runde Halle mit kuppelartigem Glasdach, das nachts die Sternbilder zeigt. In den Fenstern rund um den Raum sind filigrane Kristalle eingefasst, die bei Sonnenaufgang regenbogenfarbene Lichtmuster auf den Boden werfen und den Raum in sanftes Leuchten tauchen. In den Nischen zwischen den Fenstern stehen gepolsterte Sitze, Schreibpulte und kleine Sternkarten.Die einzelnen Schlafräume der Schüler und Schülerinnen gehen in zwei Wendeltreppen vom Gemeinschaftsraum ab, die sich wie silberne Bänder an der Wand emporschlängeln. Es gibt Einzel-, Paar- oder auch Gruppenschlafräume – je nach Notwendigkeit.

Haus Cairneach – Die Flammenhalle
Im südlichen Flügel des Schlosses, mit offenem Zugang zum Trainingshof, befindet sich der Gemeinschaftsraum des Hauses Cairneach. Es ist eine große Halle mit gewölbter Decke und Feuerstellen in allen vier Ecken, weswegen sie auch “Die Flammenhalle” genannt wird. Hier ist es eigentlich nie ruhig – immer aufgeweckt, herzlich und manchmal sogar laut. Der Raum lebt von seinem Klang: dem Knistern der Flammen, dem Klirren von Holzbechern, dem Lachen von Freunden.Die Luft duftet nach Rauchholz, Leder und alten Geschichten, die in Bannern und Trophäen an den Wänden weiterleben. Zwischen groben Holzbalken hängen Waffen, die einst im Training oder in echten Kämpfen geführt wurden – Ehrenzeichen einer stolzen Gemeinschaft. Von der Halle aus gelangt man über kurze, verzweigte Gänge in die Schlafräume – jeder Jahrgang hat seinen eigenen „Feuerpfad“, markiert durch Fackelhalter, die ihre Farbe wechseln und den Schüler oder die Schülerin zu ihrem Schlafplatz geleiten.

Haus Lethglen – Der Wurzelhof
In einem begrünten Innenhof des alten Westflügels findet sich der so genannte Wurzelhof: Ein organischer Raum mit großen Kissen, Kräuterregalen, Wasserfontänen und einem lebenden Baum in der Mitte, dessen Äste Geschichten zu erzählen scheinen, wenn man sie berührt. Schülerinnen werden von der ruhigen Atmosphäre eingefangen und können durch manche Fenster direkt in den großen Schlossgarten gelangen, während viele Türen in die unterschiedlichen Schlafräume abführen. Es gibt noch eine Treppe hinauf in einen zweiten Umlauf des Wurzelhofs, an dessen einer Seite eine Art Innenterrasse mit Sofas eingerichtet ist, die auf einen Balkon führt, der einen Blick auf den Garten erlaubt und teils von Ranken überwuchert ist. An den anderen Seiten des Umlaufs führen weitere Türen zu den Schlafräumen ab.

Haus Càiridh – Der Spiegelkorridor
Im tief gelegenen Ostflügel nahe dem Wasser liegt der Gemeinschaftsraum von Haus Càiridh: Der Spiegelkorridor. Ein ovaler Raum mit weichen Sesseln, einem dunklen Seespiegel in der Mitte und Regalen voller interessanter Bücher. Der dunkle Seespiegel in der Mitte jedoch ist mehr als nur Dekoration – er reagiert sanft auf starke Emotionen, kräuselt sich bei Angst, leuchtet bei Hoffnung. Durch fein gearbeitete Fenster schimmert bläuliches Licht, das wie Wasserreflexe über die Decke tanzt. Wie Ausläufer eines unterirdischen Stroms verzweigen sich von den Enden des Korridors schmale Gänge, die zu den Schlafräumen führen. Ihre Türen bestehen aus dunklem Holz, in das blaue und silberne Steine und Maserungen eingearbeitet sind.

9B. Wohnbereiche für Familien und Begleitpersonen
Die Lichtkrone (Ceann Solais) ist ein abgeschirmter Flügel am Rande der äußeren Gärten mit eigenem Zugang durch einen von Runen geschützten Torbogen. Hier wohnen Familien von Schüler:innen, die besondere Begleitung benötigen. Auch Verwundete oder Gäste können hier temporär untergebracht werden. In den kleinen, wohnlichen Apartments in natürlichem Stil mit 1–3 Zimmern, offenem Wohnbereich und Zugang zu einem eigenen, geschützten Gartenhof mit Spielwiese, ist es nicht gestattet, in großem Maße seine besonderen Fähigkeiten zu nutzen.

9C. Das Alte Viertel (Baile Seann) – Wohntrakt des Personals
Ein zurückgezogener, mauerumsäumter Bereich im Südwesten des Schlossgeländes, der einst Teil eines alten Dorfes war, wurde im Laufe der Zeit umgebaut und in das Schloss integriert, um Wohnraum für das feste Personal der Akademie zu bieten. Die kleinen Steinhäuser oder Wohnungen haben Namen statt Nummern und sind individuell eingerichtet, oft mit einer Mischung aus alter Magie und modernen Annehmlichkeiten. Es gibt eine versteckte Zelle unter dem alten Brunnen, die die Jäger in Notfällen als Verhörort nutzen.