Gestaltwandler
Gestaltwandler sind Menschen, die sich in Tiere verwandeln können. Normalerweise ist die Fähigkeit zur Gestaltwandlung vererbbar, allerdings gibt es Fälle, wie die der Werwölfe, in denen die Fähigkeit nur durch einen Biss übertragen wird und dann nicht erblich ist.
Man unterscheidet daher zwei Arten an Gestaltwandlern: die sogenannten normalen oder genetischen Gestaltwandler und die abnormalen oder gebissenen Gestaltwandler. Eine Sonderstellung unter den Gestaltwandlern hat die Familie der Kitsune inne.

Genetische Gestaltwandler
Die genetischen Gestaltwandler haben ein Gen vererbt bekommen, durch welches sie die Fähigkeit erhalten, sich in ein beliebiges Tier zu verwandeln. Die Verwandlung ist von hohem Fieber und Krankheit begleitet, denn der Körper wehrt sich zunächst gegen diese Verwandlung. Deswegen ist die Körpertemperatur der Gestaltwandler stets etwas höher als bei normalen Menschen. Das Gen bestimmt nicht die Art des Tieres, in das gewandelt wird. So kann es sein, dass in einer Familie hundeartige Erscheinungen bevorzugt werden, allerdings ein Kind sich in einen Spatzen verwandeln kann.
Nach ihrer Verwandlung altern Gestaltwandler erheblich langsamer und leben deshalb auch länger als normale Menschen. Ihre Wunden regenerieren sich ebenfalls schneller und sie haben eine Maximallebensspanne von 150 Jahren. Sobald das Herz eines Gestaltwandlers stehen bleibt und er nicht mehr reanimiert werden kann, ist er tot. Silber ist die einzige wirkungsvolle Waffe bei allen Gestaltwandlern, denn es verhindert die Wundheilung und sorgt für Hautrötungen, die brennen.

Abnormale Gestaltwandler (Werwölfe)
Bei abnormalen Gestaltwandlern, handelt es sich um Menschen, die an Vollmond von einem anderen Werwolf gebissen wurden und diesen Biss überlebten. Nach dem Biss verwandelt sich der Mensch in der nächsten Vollmondnacht zum ersten Mal. Es ist sehr schmerzhaft für ihn, und er wirkt um die Vollmondnächte kränklich. In dieser Zeit hat er keinerlei Kontrolle über sich und greift alles in seinem Umfeld an — aus reinem Instinkt — weil ihn sein „Fluch“ ebenso zum Jäger seiner eigenen Art, den Vampiren, als zum wilden Räuber macht. Auch bei dieser Spezies ist die Wundheilung in dieser Nacht deutlich ausgeprägter, jedoch nur bei Vollmond. Sie haben im menschlichen Zustand ebenso eine Abneigung gegen Silber und erleiden bei Kontakt Hautrötungen.

Kitsune — der Fuchs unter den Gestaltwandlern
Kitsune sind eine besondere Unterart der genetischen Gestaltwandler. Sie sind von Geburt an mit der Fähigkeit ausgestattet, sich in Füchse und in einigen Fällen sogar in menschliche Formen (oder Hybridformen) zu verwandeln.
Jedes weitere Jahrhundert, das sie erleben, wächst ihnen ein neuer Schweif, wobei maximal neun Schweife erreicht werden. Damit werden Kitsune auch weitaus älter als andere Gestaltwandler. Der älteste Kitsune, der je lebte, wurde 1100 Jahre alt.
Mit dieser Zunahme an Schweifen wächst ihre Weisheit, ihre magische Begabung und ihre Verwandlungskünste.
So sind Kitsune ebenso für ihre Täuschungen, Illusionen und Verwandlungen in Menschen, Objekte oder andere Wesen berühmter als für pure Körperkraft.
Sie werden oft als Botschafter, Beschützer, Verführer oder Trickster betrachtet. Silber hat allerdings ebenso für Kitsune eine schädigende Wirkung, verhindert ihre Wundheilung und sorgt für schmerzhafte Verbrennungen, ähnlich den normalen Gestaltwandlern.