Caer Dìon Caliburn

Schutzfestung von Excalibur
Wo?Lochawe, Dalmally PA33 1AF, Vereinigtes Königreich
Wer?Übernatürliche Wesen und Eingeweihte
Was?offiziell: Internat für besonders Begabte
inoffiziell: Schottischer Jägerzirkel, Zufluchtsort für Wesen




Seit Jahrhunderten bereits erhebt sich am Nordostufer des stillen, langen Lochawe das Schloss Caer Dìon Caliburn. Sein Name bedeutet aus dem Altenglischen übersetzt so viel wie Schutzfestung von Excalibur. Dieser Name wurde mit Bedacht gewählt, denn noch heute ist das als Internat getarnte Schloss der Zufluchtsort für viele Wesen. Touristen können das Schloss vom Aussichtspunkt entlang des Sees bestaunen und fotografieren, auch wenn viele Fotos eher unscharf werden, da die Schutzmagie des Schlosses dafür sorgt, dass seine Bewohner vor neugierigen Blicken geschützt bleiben. Im nahegelegenen Loch Awe Village sind die Schülerinnen und Lehrer gern gesehene Gäste in den kleinen Pubs und den Läden.
Damit auch niemand das Gelände unbefugt betritt, sorgt ein Wachdienst unauffällig aber zuverlässig dafür, dass sich keine ‘Gäste’ auf das Gelände verirren.
Hinter den Mauern der Akademie zeigt sich, dass nicht nur eine Schule auf dem Schlossgelände ist, sondern dass neben dem Personal auch übergangsweise schutzsuchende Familien beherbergt werden. Während die Schülerinnen und Schüler auf ihre Zukunft und den Einsatz ihrer übernatürlichen Fähigkeiten vorbereitet werden, trainieren die Jäger des Ordens unermüdlich, um die Schule und die Bewohner der Britischen Inseln vor übernatürlichen Wesen, die ihre Kräfte missbrauchen, zu schützen.
All dies wird von einer malerischen, weit offenen Landschaft, umgeben von sanften Hügeln und wilden, moosbedeckten Felsen, überzeichnet. Im Norden ziehen sich bewaldete Berghänge wie schützende Arme um das Tal, in dem Caer Dìon Caliburn liegt, während sich im Süden der See in die Ferne verliert – tief, dunkel und scheinbar grundlos.

Historie der Familie Cunningham & Titel „Earl of Caliburn“
15.–17. Jahrhundert
  • Sir Alastair Cunningham, ein Portalwächter, rettet den Earl of Glenorchy (Campbell-Linie) vor magischen Kreaturen.
  • Als Dank erhält er das Anwesen Caer Dìon – ursprünglich ein Turm, später zum Schloss erweitert.
  • 1643 hebt der König Gregor Cunningham zum Earl of Caliburn aus – benannt nach dem legendären Schwert und der magischen Tradition des Hauses.
18.–19. Jahrhundert
  • Die Cunninghams ziehen sich bewusst aus dem öffentlichen Adelsleben zurück.
  • Caer Dìon wird nie verkauft, bleibt aber im Geheimen – offiziell „nur“ Internat und Jägerbasis.
20. Jahrhundert bis heute
  • Ashton Cunningham führt als derzeitiger Earl das Haus – im Hintergrund, verwaltet und schützt.
  • Iain, sein Sohn, wird denkender „Erbe von Caliburn“, aber lebt moderner: Militär, Psychologie, magischer Jäger.
  • Innerhalb der magischen Gemeinschaft sind sie angesehen – außerhalb praktisch unsichtbar.



Architektur & Gärten
Das Schloss erhebt sich mit stolzer Eleganz über dem Ufer, als wäre es selbst aus der Landschaft geboren. Hohe, schiefergedeckte Türme mit spitzen Kegeldächern ragen in den Himmel, dazwischen gliedern sich runde Erker, Zinnen und großzügige Fensterbögen, die Licht und Aussicht gleichermaßen einfangen. Die Fassade besteht aus hellem, fein behauenem Stein, der im Morgenlicht silbrig glänzt und bei Regen beinahe grünlich wirkt – als hätte das Schloss selbst eine Laune.
Die Architektur verbindet Weichheit und Wehrhaftigkeit: filigrane Details und geschwungene Linien treffen auf klare Achsen und massive Mauern. Die Flügel des Schlosses strecken sich asymmetrisch aus, bilden Innenhöfe und stille Ecken, von denen jeder eine andere Geschichte zu erzählen scheint. In manchen Nischen stehen Statuen – manche wettergezeichnet, andere erschreckend lebendig.
Der Garten ist kein bloßes Beiwerk, sondern ein Reich für sich: hinter dem Schloss entfaltet sich eine weite Terrassenlandschaft mit geschnittenen Hecken, üppigen Blumenbeeten, alten Baumalleen und verborgenen Pavillons. Brunnen plätschern in verwachsenen Ecken, und an den Rändern des gepflegten Areals beginnt nahtlos der wilde Park – mit moosbedeckten Wegen, einem Rosengarten auf einer natürlichen Anhöhe und einem steinernen Aussichtsbalkon über dem See.
Weiter unten am Hang liegt ein ummauerter Garten – geschützt, fast verborgen – in dem Kräuter, Heilpflanzen und seltsame Gewächse wachsen, die im Wind flüstern. Von hier aus führen kleine Wege hinab zum Wasser, wo ein alter Bootssteg liegt und Seerosen das Ufer säumen.


Anbindung
Bus: Es gibt keine direkten Busverbindungen zum Schloss selbst, aber Busse entlang der A85 halten gelegentlich in Lochawe oder Dalmally.

Bahnhof Lochawe: Direkt an der West Highland Line gelegen, nur etwa 1,5 km vom Schloss entfernt (Fußweg möglich). Verbindungen nach Oban, Glasgow Queen Street und Fort William (je nach Tageszeit 3–5 Verbindungen täglich).

Bahnhof Dalmally: Etwa 5 km nordöstlich, ebenfalls an der West Highland Line. Auch gut mit dem Auto erreichbar.


Nähere und weitere Umgebung:
Ort
Entfernung
Sonstiges
Lochawe (Ort)ca. 2 kmKleiner Bahnhof, Hotel, St Conan’s Kirk
Dalmallyca. 5 kmEtwas größer, weitere Anbindung an A85
Inverarayca. 40 kmMalerische Stadt mit Schloss und Museum
Obanca. 45 kmNächste größere Stadt, Hafen, Geschäfte
Fort Williamca. 70 kmRichtung Norden über A85/A82
Glasgowca. 120 kmGrößte Stadt in der Nähe, ca. 2–2,5 Std. Zug/Auto